Türkischer Kartoffelsalat mit Feta und Sumac

30 min prep 30 min cook 1 servings
Türkischer Kartoffelsalat mit Feta und Sumac
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Als ich das erste Mal in einem kleinen, von Olivenbäumen gesäumten Dorf in der türkischen Ägäis war, wurde ich von einem Duft umarmt, der sofort meine Kindheit an die sonnenverwöhnten Mittagspausen am Familientisch zurückrief. Der Geruch von frisch gekochten Kartoffeln, die in Olivenöl schimmern, vermischte sich mit der leicht säuerlichen Note von Zitrone und dem erdigen Aroma von Sumach – ein Duft, der mich sofort an das Lachen meiner Großmutter erinnerte, die immer ein Tablett voller bunter Salate auf den Tisch stellte. Ich erinnere mich, wie das Knacken der Schale beim Schälen der Kartoffeln fast wie ein kleines Konzert klang, das von den fröhlichen Stimmen meiner Cousins begleitet wurde, die um die Küche herumsprangen. Dieses Erlebnis hat mich dazu inspiriert, den Türkischer Kartoffelsalat mit Feta und Sumac zu perfektionieren, damit du und deine Lieben denselben Moment des Glücks erleben können. Aber warte, bis du das geheime Trick‑Element in Schritt vier entdeckst – das wird dein Salatspiel völlig verändern.

Stell dir vor, du sitzt an einem lauen Sommerabend, das Licht flackert sanft durch die Fenster, und du servierst einen Salat, dessen leuchtend rote Zwiebeln und tiefgrünen Oliven wie kleine Juwelen auf einem Bett aus goldgelben Kartoffelwürfeln liegen. Jeder Bissen ist ein kleines Fest für die Sinne: die cremige Textur des Fetas, das knackige Frischegefühl von Gurke, das leicht säuerliche Zitronen‑Olivenöl‑Dressing, das alles zusammenhält, und das unverwechselbare, leicht herbe Aroma von Sumac, das fast wie ein Hauch von Zeder wirkt. Warum ist dieses Gericht so besonders? Es verbindet die rustikale Herzlichkeit der türkischen Hausküche mit einer modernen, leicht mediterranen Leichtigkeit, die jede Mahlzeit aufwertet – egal, ob du ein einfaches Mittagessen oder ein festliches Buffet planst. Und das Beste ist, dass du keine komplizierten Techniken beherrschen musst; die einzelnen Schritte sind leicht nachvollziehbar, doch das Ergebnis wirkt wie aus einem Gourmet‑Restaurant.

Ich habe im Laufe der Jahre ein paar kleine Geheimnisse entdeckt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Kartoffelsalat ausmachen. Zum Beispiel: Das richtige Timing beim Abkühlen der Kartoffeln, das sanfte Anheben der frischen Kräuter, um ihre ätherischen Öle nicht zu zerstören, und das bewusste Abschmecken nach jedem Zugabe‑Schritt. All das wird im Folgenden detailliert erklärt, damit du nicht nur nachkochen, sondern auch verstehen kannst, warum jedes Element so wichtig ist. Und wenn du denkst, du hast schon alles gesehen, dann lass dich überraschen – ein kleiner, aber entscheidender Trick wartet in der Mitte des Rezepts auf dich. Hier kommt genau die Anleitung – und vertrau mir, deine Familie wird nach dem zweiten Teller fragen.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Die Kombination aus Sumac, Zitronensaft und Olivenöl schafft ein komplexes Geschmacksprofil, das süß‑sauer‑herb balanciert. Jeder Bissen liefert ein neues Aroma‑Erlebnis, das die Geschmacksknospen auf eine kleine Reise schickt.
  • Texturvielfalt: Die cremige Weichheit der Kartoffeln, das knackige Gemüse und der bröckelige Feta sorgen für ein interessantes Mundgefühl, das nie langweilig wird. Durch das feine Würfeln bleibt jeder Bissen gleichmäßig verteilt.
  • Einfache Zubereitung: Keine ausgefallenen Geräte, nur ein Topf, ein Messer und ein wenig Geduld – perfekt für Hobbyköche, die schnell etwas Beeindruckendes zaubern wollen.
  • Zeiteffizienz: Während die Kartoffeln kochen, kannst du bereits das Gemüse schneiden und das Dressing anrühren, sodass alles fast gleichzeitig fertig ist. Das spart wertvolle Küchenzeit, besonders an hektischen Abenden.
  • Vielseitigkeit: Dieses Gericht lässt sich leicht anpassen – du kannst die Kräuter variieren, zusätzliche Gewürze hinzufügen oder sogar das Gemüse austauschen, ohne den Kern des Rezepts zu verlieren.
  • Nährstoffbalance: Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, Feta bringt Protein und gesunde Fette, während das Gemüse Vitamine und Antioxidantien beisteuert – ein rundum ausgewogenes Gericht.
  • Qualitätszutaten: Durch die Wahl von Yukon Gold‑Kartoffeln, extra‑virgin Olivenöl und echtem Sumac erreichst du ein authentisches Aroma, das industriell hergestellte Produkte nicht nachahmen können.
  • Publikumsliebling: Der Salat ist farbenfroh, aromatisch und hat einen leichten Touch von Exotik, der Gäste sofort begeistert – ideal für Partys, Grillabende oder ein gemütliches Familienessen.
💡 Pro Tip: Für noch mehr Aroma‑Tiefe kannst du die Kartoffeln nach dem Kochen kurz in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten – das gibt ihnen eine leichte, goldene Kruste, die das Dressing besser aufnimmt.

🥗 Zutaten‑Aufschlüsselung

Das Fundament – Kartoffeln und Salz

Die 800 g Yukon Gold oder rotfleischige Kartoffeln bilden das Herz dieses Salats. Sie sind cremig, behalten ihre Form beim Kochen und absorbieren das Dressing perfekt. Wenn du keine Yukon Gold findest, kannst du auch festkochende Sorten wie Rote oder Drillinge verwenden – wichtig ist, dass sie nicht zu mehlig werden. Das 1 TL Salz wird gleich zu Beginn ins Kochwasser gegeben, um die Kartoffeln von innen zu würzen und die natürliche Süße hervorzuheben. Achte darauf, das Wasser erst zu salzen, wenn es kocht, damit das Salz sich gleichmäßig verteilt.

Aromaten & Gewürze – Olivenöl, Zitrone & Sumac

Das 4 EL Extra‑Virgin Olivenöl liefert nicht nur geschmeidige Textur, sondern auch ein fruchtiges Aroma, das den Salat lebendig macht. Verwende ein kaltgepresstes Öl von hoher Qualität – das ist der Unterschied zwischen einem „guten“ und einem „großartigen“ Salat. Der 2 EL frischer Zitronensaft bringt die nötige Säure, die das Fett des Olivenöls ausbalanciert und die Aromen von Sumac und Kräutern hervorhebt. Sumac, das 1 TL des Gewürzes, ist ein rotes, leicht säuerliches Gewürz, das in der türkischen Küche häufig als Finish verwendet wird; es verleiht dem Salat eine unverwechselbare, fast zitronige Note, die du nicht übersehen willst.

🤔 Did You Know? Sumac wird aus den getrockneten Früchten des Sumachstrauchs gewonnen und ist reich an Antioxidantien, die Entzündungen im Körper reduzieren können.

Die geheimen Waffen – Kräuter, Zwiebeln & Gemüse

100 g frisch gehackte Petersilie sorgt für Frische und ein leicht pfeffriges Aroma, das das ganze Gericht belebt. Wenn du einen intensiveren Geschmack möchtest, kannst du einen Teil der Petersilie durch Minze ersetzen – das gibt dem Salat eine überraschende Note. Die 1 Stück fein gewürfelte rote Zwiebel bringt eine süße Schärfe, die beim Einlegen im Zitronensaft milder wird. Für zusätzlichen Crunch und Saftigkeit füge 1 Stück Gurke (in kleine Würfel geschnitten) und 200 g Tomaten (entkernt und gewürfelt) hinzu – beides sorgt für Farbe und Feuchtigkeit.

Der krönende Abschluss – Oliven & Feta

100 g schwarze Oliven, entsteint und halbiert, geben dem Salat eine salzige Tiefe und ein leicht rauchiges Aroma. Wenn du es lieber milder magst, kannst du grüne Oliven verwenden, doch die dunklen Oliven passen besser zu den erdigen Noten von Sumac. Der Star des Salats ist der 150 g zerbröckelte Feta‑Käse, der mit seiner cremigen, leicht salzigen Textur das Ganze zusammenhält. Achte darauf, den Feta erst kurz vor dem Servieren unterzuheben, damit er nicht zu sehr zerfällt und seine Struktur behält.

💡 Pro Tip: Wenn du den Feta extra aromatisch haben willst, mariniere ihn für 15 Minuten in etwas Olivenöl, Zitronensaft und einer Prise Oregano.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt kochen. Hier beginnt der eigentliche Spaß – und du wirst sehen, dass jeder Schritt ein kleines Abenteuer ist, das dich dem perfekten Salat ein Stück näher bringt.

Türkischer Kartoffelsalat mit Feta und Sumac

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Setze einen großen Topf mit Wasser auf und bringe es zum Kochen. Sobald das Wasser sprudelnd ist, gib 1 TL Salz hinzu und dann die geschälten und in gleichmäßige Würfel geschnittenen 800 g Kartoffeln. Reduziere die Hitze leicht, sodass die Kartoffeln sanft köcheln und nicht zu stark aufschäumen. Koche sie etwa 10–12 Minuten, bis sie gerade zart sind – teste mit einer Gabel, die leicht durch die Stücke gleiten sollte, ohne zu zerfallen. Sobald sie fertig sind, gieße das Wasser ab und lass die Kartoffeln in einem Sieb kurz ausdampfen, damit sie nicht mehr weitergaren.

    💡 Pro Tip: Schüttle das Sieb leicht, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen – das verhindert, dass das Dressing verwässert wird.
  2. Während die Kartoffeln kochen, bereite das Gemüse vor: Schneide die rote Zwiebel sehr fein, die Gurke in kleine Würfel, die Tomaten in mundgerechte Stücke und hacke die Petersilie grob. Gib die Zwiebelwürfel in eine kleine Schüssel und beträufle sie sofort mit 1 EL Zitronensaft, um die Schärfe zu mildern – das sorgt für ein angenehmeres Aroma. Lege das geschnittene Gemüse beiseite, damit die Aromen sich entfalten können, während du das Dressing zusammenrührst.

  3. Für das Dressing mische in einer großen Schüssel 4 EL extra‑virgin Olivenöl mit dem restlichen 1 EL Zitronensaft, 1 TL Sumac und einer Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Rühre kräftig, bis das Öl emulgiert und das Dressing leicht cremig wirkt – du solltest ein leicht schimmerndes Gelb sehen, das an einen Sonnenuntergang erinnert. Schmecke das Dressing ab und füge bei Bedarf noch einen kleinen Spritzer Zitronensaft oder einen Hauch Salz hinzu, um die Balance zu perfektionieren.

  4. Jetzt kommt der geheime Trick, von dem ich vorher gesprochen habe: Lege die noch warmen Kartoffelwürfel vorsichtig in das Dressing und wende sie behutsam mit einem großen Löffel, sodass jedes Stück von der würzigen Sauce umhüllt wird. Das warme Kartoffelfleisch saugt das Aroma sofort auf, und das Ergebnis ist ein Salat, der von innen heraus geschmackvoll ist. Aber das ist noch nicht alles: Lasse den Salat für 5 Minuten ruhen, damit das Dressing vollständig einziehen kann – das ist das Geheimnis für den intensiven Geschmack.

    ⚠️ Common Mistake: Wenn du die Kartoffeln zu lange im Dressing stehen lässt, können sie zu weich werden und ihre Form verlieren. Halte dich an die 5‑Minuten‑Regel.
  5. Füge nun das vorbereitete Gemüse – Zwiebeln, Gurke, Tomaten und die 100 g schwarzen Oliven – zum Salat hinzu. Hebe alles vorsichtig unter, damit die frischen Zutaten ihre Knackigkeit behalten und das Dressing gleichmäßig verteilt ist. Jetzt ist ein guter Moment, um die frische Petersilie unterzuheben; sie gibt dem Salat nicht nur Farbe, sondern auch ein erfrischendes Kräuteraroma, das das gesamte Gericht belebt.

  6. Zum Schluss streue den 150 g zerbröckelten Feta über den Salat. Verwende einen breiten Löffel, um den Feta gleichmäßig zu verteilen, ohne ihn komplett zu zerdrücken – du möchtest noch kleine, cremige Stückchen im Biss haben. Jetzt kannst du noch einmal leicht abschmecken und, falls nötig, mit einer Prise Salz oder einem zusätzlichen Spritzer Zitronensaft nachjustieren.

  7. Decke die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stelle den Salat für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen, das Gemüse wird leicht durchgezogen und die Textur wird noch angenehmer. Wenn du in Eile bist, kannst du den Salat auch schon nach 15 Minuten servieren, aber das Ergebnis nach einer halben Stunde ist unvergleichlich.

  8. Vor dem Servieren nimm den Salat aus dem Kühlschrank, gib ihm einen letzten sanften Durchmisch‑Rühr‑Vorgang und richte ihn auf einer schönen Platte an. Garniere optional mit ein paar extra Oliven und einem kleinen Spritzer Zitronensaft für das frische Finish. Jetzt ist dein Türkischer Kartoffelsalat mit Feta und Sumac bereit, deine Gäste zu verzaubern – und das Beste: Er lässt sich sowohl kalt als auch bei Zimmertemperatur genießen.

💡 Pro Tip: Für extra Frische kannst du den Salat kurz vor dem Servieren mit ein paar Tropfen hochwertigem Granatapfelsirup beträufeln – das gibt eine subtile süß‑säuerliche Note, die wunderbar mit Sumac harmoniert.

Und das war's! Aber bevor du dich an den ersten Bissen setzt, lass mich noch ein paar Tipps teilen, die diesen Salat von gut zu absolut unvergesslich heben.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du das Dressing endgültig zum Salat gibst, nimm einen kleinen Löffel und probiere es separat. Achte darauf, dass die Säure, das Salz und die Sumac‑Note in einem harmonischen Gleichgewicht stehen. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas fehlt, füge ein wenig mehr Zitronensaft oder eine Prise Zucker hinzu – das kann die Säure ausgleichen, ohne die frische Note zu verlieren. Dieser einfache Test verhindert, dass du am Ende mit einem unausgewogenen Salat dastehst.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Viele denken, ein Salat sei sofort fertig, sobald alles gemischt ist. Doch die wahre Magie passiert, wenn die Aromen Zeit haben, miteinander zu verschmelzen. Die 30‑Minuten‑Kühlzeit lassen das Sumac‑Aroma tief in die Kartoffeln eindringen und das Olivenöl umhüllen jedes Gemüse‑Stück. Ohne diese Ruhezeit würde das Dressing eher auf der Oberfläche schwimmen, anstatt das gesamte Gericht zu durchdringen.

Das Würz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Ein kleiner, aber entscheidender Trick ist das Hinzufügen einer Prise geräucherten Paprikapulvers (Pul Biber) zusammen mit dem Sumac. Das gibt dem Salat eine subtile rauchige Tiefe, die an gegrillte Gemüse erinnert. Du brauchst nur ½ TL – mehr würde das Gleichgewicht stören. Viele türkische Küchenchefs schwören darauf, weil es das Gericht komplexer macht, ohne die frische Note zu überdecken.

💡 Pro Tip: Wenn du das Gericht für ein Picknick vorbereitest, packe das Dressing separat ein und mische es erst kurz vor dem Servieren – das verhindert, dass das Gemüse matschig wird.

Der richtige Schnitt – warum Würfeln besser ist als Scheiben

Durch das Würfeln der Kartoffeln und des Gemüses entsteht eine größere Oberfläche, die das Dressing besser aufnimmt. Außerdem sorgt die einheitliche Größe für ein gleichmäßiges Mundgefühl. Wenn du stattdessen Scheiben schneidest, kann das Dressing nur an den Rändern haften, was zu einem unausgewogenen Geschmack führt. Also nimm das Messer und würfle – das ist ein kleiner Aufwand für ein riesiges Geschmackserlebnis.

Die Kunst des behutsamen Unterhebens

Beim Unterheben des Fetas und des Dressings ist es wichtig, nicht zu rühren, sondern zu heben. Das bewahrt die Textur des Fetas und verhindert, dass das Dressing zu stark emulgiert und die Kartoffeln zerdrückt. Verwende einen breiten Silikonspatel und führe sanfte, hebende Bewegungen aus – das gibt dir einen luftigen, leicht strukturierten Salat, der auf der Zunge zergeht.

Wie du den Salat für Gäste anrichtest

Eine ansprechende Präsentation kann das Geschmackserlebnis noch verstärken. Richte den Salat in einer flachen, hellen Schale an, streue ein paar extra Oliven und ein paar frische Kräuterblätter obenauf und serviere ihn mit einer Zitronenscheibe am Rand. Die leuchtenden Farben – das Gelb des Zitronensafts, das Grün der Petersilie und das Rot der Tomaten – machen das Gericht zu einem echten Blickfang auf jedem Tisch.

🌈 Köstliche Variationen zum Ausprobieren

Eines meiner Lieblingsdinge an diesem Rezept ist, wie vielseitig es ist. Hier sind ein paar Twists, die ich ausprobiert habe und die dich inspirieren könnten:

Mediterrane Variante mit Kapern

Ersetze die schwarzen Oliven durch grüne Oliven und füge einen Esslöffel Kapern hinzu. Die salzigen Kapern bringen eine zusätzliche Tiefe und ein leichtes, mariniertes Aroma, das wunderbar mit dem Feta harmoniert. Das Ergebnis ist ein leichtes, aber intensives Geschmackserlebnis, das an die Küste Italiens erinnert.

Herzhafte Variante mit geräuchertem Paprika

Statt Sumac kannst du 1 TL geräucherten Paprika (Pul Biber) verwenden und zusätzlich ein wenig geräucherten Speck (in kleinen Würfeln) hinzufügen. Der Rauchgeschmack ergänzt das Olivenöl und gibt dem Salat eine herzhafte Note, die besonders gut zu Grillfleisch passt.

Fruchtige Variante mit Granatapfel

Streue über den fertigen Salat einen halben Granatapfel aus. Die süß‑sauren Kerne bringen nicht nur einen farbenfrohen Kontrast, sondern auch einen knackigen Biss, der das Gericht auf ein neues Level hebt. Diese Variante ist perfekt für festliche Anlässe, bei denen du beeindrucken möchtest.

Vegane Variante ohne Feta

Ersetze den Feta durch gewürfelten, marinierten Tofu oder vegane Feta‑Alternative. Mariniere den Tofu vorher in Zitronensaft, Olivenöl und etwas Kreuzkümmel, um ihm einen würzigen Geschmack zu geben. So bleibt das Gericht komplett pflanzlich, behält aber seine cremige Textur und den intensiven Geschmack.

Scharfe Variante mit Chili‑Flocken

Füge eine Prise Chili‑Flocken (oder frisch gehackte rote Chili) zu dem Dressing hinzu, um dem Salat eine angenehme Schärfe zu verleihen. Die leichte Hitze ergänzt die säuerliche Sumac‑Note und sorgt für ein aufregendes Geschmackserlebnis, das besonders gut zu kühlen Sommerabenden passt.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrankaufbewahrung

Der Salat hält sich im luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Vor dem Servieren einfach kurz umrühren, damit das Dressing wieder gleichmäßig verteilt wird. Wenn du merkst, dass der Salat etwas trocken wirkt, gib einen Teelöffel Olivenöl oder einen Spritzer Zitronensaft dazu – das bringt die Frische zurück.

Einfrieren

Obwohl Kartoffelsalat nicht klassisch zum Einfrieren gedacht ist, kannst du ihn für bis zu 1 Monat einfrieren, wenn du die Kartoffeln vorher leicht abkühlen lässt und das Dressing separat aufbewahrst. Beim Auftauen im Kühlschrank das Dressing wieder einrühren – das verhindert, dass die Textur zu matschig wird.

Aufwärmen

Der Salat wird traditionell kalt serviert, aber wenn du ihn leicht erwärmen möchtest, gib ihn für 1‑2 Minuten in die Mikrowelle, füge einen Schuss Wasser oder Olivenöl hinzu und rühre vorsichtig um. So bleibt die Cremigkeit des Fetas erhalten und die Kartoffeln werden nicht zu weich.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst festkochende Sorten wie Rote, Drillinge oder sogar neue Kartoffeln verwenden. Wichtig ist, dass sie ihre Form behalten und nicht zu mehlig werden, sonst verliert der Salat seine schöne Textur. Achte darauf, die Würfel gleich groß zu schneiden, damit sie gleichmäßig garen.

Im luftdichten Behälter hält er sich bis zu drei Tage frisch. Vor dem Verzehr einfach noch einmal gut durchmischen und bei Bedarf einen Spritzer Zitronensaft oder etwas Olivenöl hinzufügen, um die Frische zu bewahren.

Wenn du kein Sumac hast, kannst du es durch Zitronenschale oder etwas mehr Zitronensaft ersetzen. Der Geschmack wird zwar etwas anders, aber immer noch sehr frisch und aromatisch. Für das typische leicht herbe Aroma ist Sumac jedoch schwer zu ersetzen.

Ersetze den Feta durch vegane Feta‑Alternative oder marinierten Tofu. Achte darauf, dass das Tofu‑Stückchen gut abgetropft ist, damit es nicht zu viel Flüssigkeit abgibt. Das restliche Rezept bleibt unverändert und liefert trotzdem ein intensives Aroma.

Ja, für diesen Salat empfehle ich das Schälen, damit die Oberfläche glatt ist und das Dressing besser aufgenommen wird. Wenn du die Schale dran lässt, bekommst du mehr Ballaststoffe, aber das kann die Textur leicht verändern.

Absolut! Du kannst das Dressing und das Gemüse bereits am Vortag vorbereiten und die gekochten Kartoffeln getrennt lagern. Kurz vor dem Servieren alles zusammenführen – das Ergebnis ist genauso frisch und aromatisch.

Füge zusätzlich eine Prise geräucherten Paprika, Chili‑Flocken oder etwas gehackten Knoblauch zum Dressing hinzu. Diese Zutaten verstärken das Aroma, ohne die Balance zu stören. Probiere es aus, indem du nach und nach kleine Mengen hinzufügst und immer wieder abschmeckst.

Ja, er ist kinderfreundlich, besonders wenn du die Menge an rohen Zwiebeln reduzierst oder sie vorher in Zitronensaft einlegst, um die Schärfe zu mildern. Der süße Geschmack der Tomaten und die cremige Textur des Fetas machen ihn für die Kleinen attraktiv.
Türkischer Kartoffelsalat mit Feta und Sumac

Türkischer Kartoffelsalat mit Feta und Sumac

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Setze einen großen Topf mit Wasser auf, bringe es zum Kochen, salze und koche die gewürfelten Kartoffeln 10‑12 Minuten, bis sie zart sind. Gieße das Wasser ab und lass die Kartoffeln im Sieb ausdampfen.
  2. Schneide Zwiebel, Gurke, Tomaten und hacke Petersilie. Mische die Zwiebel mit 1 EL Zitronensaft, um die Schärfe zu mildern.
  3. Verrühre Olivenöl, restlichen Zitronensaft, Sumac und schwarzen Pfeffer zu einem cremigen Dressing.
  4. Lege die warmen Kartoffeln ins Dressing, hebe sie vorsichtig um, und lass sie 5 Minuten ruhen, damit das Aroma einzieht.
  5. Füge das vorbereitete Gemüse und die Oliven hinzu und hebe alles behutsam unter.
  6. Streue den zerbröckelten Feta über den Salat und mische leicht, sodass Stückchen erhalten bleiben.
  7. Decke die Schüssel ab und stelle den Salat mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sich die Aromen verbinden.
  8. Vor dem Servieren kurz umrühren, mit extra Oliven und Zitronensaft garnieren und genießen.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
12g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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